Fix: Typos and move Sources into the end
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Word Count / count-words (pull_request) Successful in 32s

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2026-03-18 21:57:53 +01:00
parent 999592d70f
commit afd1f3ba2e

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@@ -10,6 +10,7 @@ In diesem Abschnitt wird meine persönliche Aufgabenstellung im Rahmen des Proje
### 1.1 Auftrag / persönliche Aufgabenstellungen ### 1.1 Auftrag / persönliche Aufgabenstellungen
Meine Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten: Meine Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten:
- Product Owner - Product Owner
- Infrastruktur - Infrastruktur
- Entwicklung - Entwicklung
@@ -18,7 +19,7 @@ Meine Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten:
### 1.2 Motivation ### 1.2 Motivation
Gegenstand der Diplomarbeit ist die Entwicklung modularer Webanwendungen mit Blazor und Oqtane. Aufbauend auf fundierten Kenntnissen in der Fullstack-Entwicklung (React, Node.js, Golang), welche privat bei diversen Projekten gesammelt worden ist, fokussiert sich die Arbeit auf die Architekturvorteile des .NET-Stacks. Besonders im Fokus stehen die Konsistenz durch statische Typisierung sowie das Zusammenspiel modularer Komponenten in verteilten Systemen. Gegenstand der Diplomarbeit ist die Entwicklung modularer Webanwendungen mit Blazor und Oqtane. Aufbauend auf fundierten Kenntnissen in der Fullstack-Entwicklung (React, Node.js, Golang), welche privat bei diversen Projekten gesammelt worden sind, fokussiert sich die Arbeit auf die Architekturvorteile des .NET-Stacks. Besonders im Fokus stehen die Konsistenz durch statische Typisierung sowie das Zusammenspiel modularer Komponenten in verteilten Systemen.
Mein Untersuchungsanliegen: Inwieweit optimiert die Integration von Blazor und dem Oqtane-Framework die Konsistenz und Wartbarkeit modularer Web-Architekturen im Vergleich zu den für mich gewohnten Technologie-Stacks (React/Node.js)? Mein Untersuchungsanliegen: Inwieweit optimiert die Integration von Blazor und dem Oqtane-Framework die Konsistenz und Wartbarkeit modularer Web-Architekturen im Vergleich zu den für mich gewohnten Technologie-Stacks (React/Node.js)?
@@ -27,16 +28,20 @@ Mein Untersuchungsanliegen: Inwieweit optimiert die Integration von Blazor und d
### 2.1 Modulanforderungen / funktionale Anforderungen ### 2.1 Modulanforderungen / funktionale Anforderungen
### 2.2 Infrastrukturanforderungen / nichtfunktionale Anforderungen ### 2.2 Infrastrukturanforderungen / nichtfunktionale Anforderungen
- funktionale / nichtfunktionale Anforderungen - funktionale / nichtfunktionale Anforderungen
- Use Cases - Use Cases
## 3. Technisches Umfeld ## 3. Technisches Umfeld
Mein Aufgabenbereich umfasst einerseits die Entwicklung eigener Module, sowie das Bereitstellen des Services. Mein Aufgabenbereich umfasst einerseits die Entwicklung eigener Module, sowie das Bereitstellen des Services.
### 3.1 Auswahlverfahren ### 3.1 Auswahlverfahren
#### 3.1.1 Entscheidungsfindung CMS #### 3.1.1 Entscheidungsfindung CMS
Auch steht die Wahl der Programmiersprache und des CMS an. Nachdem wir im Unterricht fast ausschließlich mit C# entwickelt haben und nicht in eine komplett unbekannte Entwicklungsumgebung abdriften wollten, haben wir uns für die Webentwicklung mit ASP.NET Core 9 (Upgrade im Lauf der Diplomarbeit auf .NET Core 10) und dem CMS Oqtane entschieden. Auch hier gab es einige Kandidaten: Auch steht die Wahl der Programmiersprache und des CMS an. Nachdem wir im Unterricht fast ausschließlich mit C# entwickelt haben und nicht in eine komplett unbekannte Entwicklungsumgebung abdriften wollten, haben wir uns für die Webentwicklung mit ASP.NET Core 9 (Upgrade im Lauf der Diplomarbeit auf .NET Core 10) und dem CMS Oqtane entschieden. Auch hier gab es einige Kandidaten:
- Piranha CMS - Piranha CMS
> Piranha erscheint auf den ersten Blick nicht so flexibel wie Oqtane, es basiert auf .NET 8.0 und wird nicht so aktiv gewartet. > Piranha erscheint auf den ersten Blick nicht so flexibel wie Oqtane, es basiert auf .NET 8.0 und wird nicht so aktiv gewartet.
- Umbraco - Umbraco
@@ -44,7 +49,7 @@ Auch steht die Wahl der Programmiersprache und des CMS an. Nachdem wir im Unterr
- DNN / Dot Net Nuke - DNN / Dot Net Nuke
> Dieses CMS ist der Platzhirsch. Es wird von der DNN Foundation gewartet, arbeitet mit dem Dotnet Framework, welches nicht unter Linux läuft. Und ein Windows Server ist im Betrieb teurer und in der Absicherung aufwändiger. > Dieses CMS ist der Platzhirsch. Es wird von der DNN Foundation gewartet, arbeitet mit dem Dotnet Framework, welches nicht unter Linux läuft. Und ein Windows Server ist im Betrieb teurer und in der Absicherung aufwändiger.
- Oqtane - Oqtane
>Oqtane wirkt auf sehr modular und flexibel, auch innerhalb von Modulen kann man auf alle funktionen des ASP.NET Core Frameworks verwenden. Die Dokumentation wirkt nicht besonders gut, aber ausreichend. Die enthaltenen Fehlinformationen und mangelnden Anleitungen für den Betrieb mit Linux sind erst im Nachhinein aufgefallen. > Oqtane wirkt auf sehr modular und flexibel, auch innerhalb von Modulen kann man auf alle Funktionen des ASP.NET Core Frameworks verwenden. Die Dokumentation wirkt nicht besonders gut, aber ausreichend. Die enthaltenen Fehlinformationen und mangelnden Anleitungen für den Betrieb mit Linux sind erst im Nachhinein aufgefallen.
Insbesondere aufgrund seiner sehr hohen Flexibilität, haben wir uns am Ende für Oqtane entschieden. Insbesondere aufgrund seiner sehr hohen Flexibilität, haben wir uns am Ende für Oqtane entschieden.
@@ -53,11 +58,12 @@ Insbesondere aufgrund seiner sehr hohen Flexibilität, haben wir uns am Ende fü
Als Betriebssystem habe ich mich für Linux entschieden, einfach, da ich mit Linux im Serverumfeld die meisten und besten Erfahrungen gemacht habe. Als Betriebssystem habe ich mich für Linux entschieden, einfach, da ich mit Linux im Serverumfeld die meisten und besten Erfahrungen gemacht habe.
Im Bereich der Datenbanken musste ich mir ein paar Fragen stellen: Im Bereich der Datenbanken musste ich mir ein paar Fragen stellen:
1. Auf welche Art Datenbank setzen wir? SQL, NoSQL, Graph, ... 1. Auf welche Art Datenbank setzen wir? SQL, NoSQL, Graph, ...
2. Mit welcher speziellen Implementierung bekommen wir Support und bei welcher haben wir Vorwissen im Team? 2. Mit welcher speziellen Implementierung bekommen wir Support und bei welcher haben wir Vorwissen im Team?
3. Ist das auserkorene System kompatibel mit dem CMS, auf dem wir aufbauen? 3. Ist das auserkorene System kompatibel mit dem CMS, auf dem wir aufbauen?
Es war von Anfang an klar, dass es ein SQL-basiertes System wird, da wir im Team nur mit SQL-basierten Systemen Erfahrungen haben. Außerdem unterstützt unser CMS (Oqtane) nur SQL-basierte Systeme. In der Linuxwelt kommen jetzt nur noch ein paar Datenbankmanagementsysteme in die Auswahl: PostgreSQL, MySQL / MariaDB, SQLite. Da ist die Wahl auf PostgreSQL gefallen. Grund dafür war meine Vorerfahrung mit diesem Datenbankmanagementsystem, welche ich in meinem Nebenjob errungen habe. Es war von Anfang an klar, dass es ein SQL-basiertes System wird, da wir im Team nur mit SQL-basierten Systemen Erfahrungen haben. Außerdem unterstützt unser CMS (Oqtane) nur SQL-basierte Systeme. In der Linuxwelt kommen jetzt nur noch ein paar Datenbankmanagementsysteme in die Auswahl: PostgreSQL, MySQL / MariaDB, SQLite. Da ist die Wahl auf PostgreSQL gefallen. Grund dafür war meine Vorerfahrung mit diesem Datenbankmanagementsystem, welche ich in meinem Nebenjob erlangt habe.
### 3.2 Beschreibung und Architektur von Oqtane ### 3.2 Beschreibung und Architektur von Oqtane
@@ -67,10 +73,8 @@ In dieser Diplomarbeit fokussieren wir uns hauptsächlich auf `Themes` und `Modu
Ein `Module` (Modul) soll neue Funktionalitäten in das CMS hinzufügen und ein `Theme` soll die ganze Gestaltung der Webseite (die Shell) festlegen. [^6] Ein `Module` (Modul) soll neue Funktionalitäten in das CMS hinzufügen und ein `Theme` soll die ganze Gestaltung der Webseite (die Shell) festlegen. [^6]
[^5]: https://www.oqtane.org/#about
[^6]: https://docs.oqtane.org/dev/extensions/index.html
#### 3.2.1 Architektur eines Moduls #### 3.2.1 Architektur eines Moduls
Ein Modul in Oqtane besteht aus vier Projekten: Ein Modul in Oqtane besteht aus vier Projekten:
- Im Server-Projekt liegt Sourcecode, welcher serverseitig ausgeführt werden soll. Dazu gehören unter anderem alle Repositories, Controller, Manager, Migrationen und Server-Services und Server-Startuplogik. - Im Server-Projekt liegt Sourcecode, welcher serverseitig ausgeführt werden soll. Dazu gehören unter anderem alle Repositories, Controller, Manager, Migrationen und Server-Services und Server-Startuplogik.
@@ -116,9 +120,10 @@ Die VPN basierten Zugänge sind tendenziell schwieriger zu finden und auszunutze
#### 3.4.1 Blazor [^7] #### 3.4.1 Blazor [^7]
Blazor ist ein kostenloses und quelloffenes Web-Framework, welches es möglich macht Benutzeroberflächen für Web-Browser, basierend auf C# and HTML, zu erstellen. Es wird von Microsoft als teil des ASP.NET Core Frameworks entwickelt. Blazor ist ein kostenloses und quelloffenes Web-Framework, welches es möglich macht Benutzeroberflächen für Web-Browser, basierend auf C# und HTML, zu erstellen. Es wird von Microsoft als teil des ASP.NET Core Frameworks entwickelt.
Blazor hat mehrere Hosting-Modelle: Blazor hat mehrere Hosting-Modelle:
- Blazor Web App: Hier wird die Web App als Teil einer ASP.NET Core Anwendung bereitgestellt. Dabei gibt es mehrere Render Modi: - Blazor Web App: Hier wird die Web App als Teil einer ASP.NET Core Anwendung bereitgestellt. Dabei gibt es mehrere Render Modi:
- Static Server: Die Komponente wird serverseitig gerendert und besitzt keine Interaktivität. Es ist der standardmäßige `RenderMode` - Static Server: Die Komponente wird serverseitig gerendert und besitzt keine Interaktivität. Es ist der standardmäßige `RenderMode`
- Interactive Server: Die Komponente wird serverseitig gerendert, diesmal ist sie jedoch interaktiv. Das bedeutet, man kann mithilfe von C# den Zustand der Seite dynamisch bearbeiten. Diese Zustandsänderungen werden serverseitig bearbeitet. Hierbei kommunizieren Server und Client mithilfe von SignalR über WebSockets miteinander. - Interactive Server: Die Komponente wird serverseitig gerendert, diesmal ist sie jedoch interaktiv. Das bedeutet, man kann mithilfe von C# den Zustand der Seite dynamisch bearbeiten. Diese Zustandsänderungen werden serverseitig bearbeitet. Hierbei kommunizieren Server und Client mithilfe von SignalR über WebSockets miteinander.
@@ -148,15 +153,14 @@ Razor-Komponenten (in dieser Arbeit, sowie umgangssprachlich, auch oft nur Kompo
Mit`@count` in Zeile 3 wird der Wert der Variablen count in den `<p>` Tag mit eingebaut. Mit `@onclick="Increment"` in Zeile 5 wird die onclick Property vom `<button>`Tag auf die Increment Methode im C# Code gesetzt. Der `@code` Block in Zeile 7 ist der C# Code, welcher diese Komponente dynamisch macht. Hier ist die Variable count und die Methode Increment definiert, welche dieser Komponente interaktiv macht. Mit`@count` in Zeile 3 wird der Wert der Variablen count in den `<p>` Tag mit eingebaut. Mit `@onclick="Increment"` in Zeile 5 wird die onclick Property vom `<button>`Tag auf die Increment Methode im C# Code gesetzt. Der `@code` Block in Zeile 7 ist der C# Code, welcher diese Komponente dynamisch macht. Hier ist die Variable count und die Methode Increment definiert, welche dieser Komponente interaktiv macht.
Razor hat auch eine Reihe an Keywords, wie zum Beipsiel (nur Auszugsweise, bzw. die die wir verwendet haben): Razor hat auch eine Reihe an Keywords, wie zum Beispiel (nur Auszugsweise, bzw. die die wir verwendet haben):
- namespace: Gibt den aktuellen Namespace in der Razor Datei an. - namespace: Gibt den aktuellen Namespace in der Razor Datei an.
- inherits: Gibt die Superklasse der generierten C# Klasse an. - inherits: Gibt die Superklasse der generierten C# Klasse an.
- using: Gibt die im C# Code benutzen/verfügbaren Namespaces an - using: Gibt die im C# Code benutzen/verfügbaren Namespaces an
- foreach: Für Wiederholungen im Markup - foreach: Für Wiederholungen im Markup
- if: Für Verzweigungen im Markup - if: Für Verzweigungen im Markup
[^7]: https://en.wikipedia.org/wiki/Blazor
#### 3.4.2 Kommunikation zwischen Front- und Backend #### 3.4.2 Kommunikation zwischen Front- und Backend
Wie Front- und Backend miteinander interagieren hängt hauptsächlich vom Render-Modus ab. Oqtane kann auf verschiedene Arten betrieben werden. Hierbei ist es dem Modulentwickler ziemlich egal, welche Art der Kommunikation (WebSockets, HTTP Long-Polling, REST) verwendet wird. SignalR ist eine Library aus dem ASP.NET Framework, welche es möglich macht, Server zu Client Kommunikation zu betreiben. Oqtane verwendet SignalR im `Interactive Server (SignalR)` Render-Modus. Wie Front- und Backend miteinander interagieren hängt hauptsächlich vom Render-Modus ab. Oqtane kann auf verschiedene Arten betrieben werden. Hierbei ist es dem Modulentwickler ziemlich egal, welche Art der Kommunikation (WebSockets, HTTP Long-Polling, REST) verwendet wird. SignalR ist eine Library aus dem ASP.NET Framework, welche es möglich macht, Server zu Client Kommunikation zu betreiben. Oqtane verwendet SignalR im `Interactive Server (SignalR)` Render-Modus.
@@ -169,13 +173,12 @@ Wie der Software-Architekt Martin Fowler, der den Begriff im Jahr 2004 maßgebli
In den folgenden beiden Kapiteln wird das Dependency Inversion Principle und das Microsoft Dependency Injection Framework genauer vorgestellt. In den folgenden beiden Kapiteln wird das Dependency Inversion Principle und das Microsoft Dependency Injection Framework genauer vorgestellt.
[^9]: https://martinfowler.com/articles/injection.html
#### 3.5.1 Dependency Inversion Principle [^1] #### 3.5.1 Dependency Inversion Principle [^1]
Das Dependency-Inversion-Principle (DIP / auf Deutsch: Abhängigkeits-Umkehr-Prinzip) ist eines von den fünf `SOLID` Prinzipien in der Softwareentwicklung. Das Dependency-Inversion-Principle (DIP / auf Deutsch: Abhängigkeits-Umkehr-Prinzip) ist eines von den fünf `SOLID` Prinzipien in der Softwareentwicklung.
Das DIP unterscheidet zwischen high-level und low-level Modulen. Das DIP unterscheidet zwischen high-level und low-level Modulen.
- Die High-Level-Module beschreiben die Applikations- / Businesslogik, ohne direkt mit den Low-Level-Modulen zu interagieren, sondern lediglich auf Abstraktionen. [^3] - Die High-Level-Module beschreiben die Applikations- / Businesslogik, ohne direkt mit den Low-Level-Modulen zu interagieren, sondern lediglich auf Abstraktionen. [^3]
- Die Abstraktionen sollen nicht von Implementierungsdetails abhängig sein, sondern die Low-Level-Implementierung sollen gemäß der Abstraktionsschicht implementiert werden. [^3] - Die Abstraktionen sollen nicht von Implementierungsdetails abhängig sein, sondern die Low-Level-Implementierung sollen gemäß der Abstraktionsschicht implementiert werden. [^3]
@@ -188,6 +191,7 @@ architecture-beta
a:R --> L:b a:R --> L:b
``` ```
Bei diesem Beispiel ist die Klasse A ein high-level Modul, welches direkt auf die Klasse B referenziert, was das DI-Prinzip verbietet. Bei diesem Beispiel ist die Klasse A ein high-level Modul, welches direkt auf die Klasse B referenziert, was das DI-Prinzip verbietet.
Das Problem dabei: Die einzelnen Klassen sind eng gekoppelt, was das Austauschen von B mit einer anderen Klasse unmöglich macht. Genau dieses Problem wird vom DIP gelöst. Das Problem dabei: Die einzelnen Klassen sind eng gekoppelt, was das Austauschen von B mit einer anderen Klasse unmöglich macht. Genau dieses Problem wird vom DIP gelöst.
@@ -200,17 +204,19 @@ architecture-beta
a:B --> T:ib a:B --> T:ib
ib:R <-- L:b ib:R <-- L:b
``` ```
Das High-Level-Modul ruft lediglich eine Abstraktion eines Low-Level-Moduls auf, welche von einem, oder mehreren Low-Level-Modulen implementiert wurde. Für das High-Level-Modul ist es hier egal, welches Low-Level-Modul die Implementierung bereitstellt. Dadurch erhält man einen viel modulareren Aufbau in der Software. Die einzelnen Module sind auch leichter austauschbar und testbar. Genau diese Modularität macht Dependency Injection möglich. Das High-Level-Modul ruft lediglich eine Abstraktion eines Low-Level-Moduls auf, welche von einem, oder mehreren Low-Level-Modulen implementiert wurde. Für das High-Level-Modul ist es hier egal, welches Low-Level-Modul die Implementierung bereitstellt. Dadurch erhält man einen viel modulareren Aufbau in der Software. Die einzelnen Module sind auch leichter austauschbar und testbar. Genau diese Modularität macht Dependency Injection möglich.
#### 3.5.2 Microsoft Dependency Injection Framework #### 3.5.2 Microsoft Dependency Injection Framework
Dependency Injektion ist in .NET genau so wie Konfiguration, Protokollierung und das Optionsmuster ins Framework integriert. [^4] Dependency Injection ist in .NET genau so wie Konfiguration, Protokollierung und das Optionsmuster ins Framework integriert. [^4]
Alle Dependencies werden in einem `Service-Container` zur Verwaltung registriert. .NET hat einen eingebauten `Service-Container` (eine Implementierung des `IServiceProvider`). [^4] Alle Dependencies werden in einem `Service-Container` zur Verwaltung registriert. .NET hat einen eingebauten `Service-Container` (eine Implementierung des `IServiceProvider`). [^4]
Das Dependency Injection Framework verwaltet alle Instanzen. Nach Bedarf werden Instanzen erstellt, oder wieder entsorgt (sofern das Service nicht mehr gebraucht wird). Beim Instanziieren einer Klasse werden alle im Konstruktor erwarteten Dependencies bereitgestellt, bzw. selbst instanziiert und dannach bereitgestellt. [^4] Das Dependency Injection Framework verwaltet alle Instanzen. Nach Bedarf werden Instanzen erstellt, oder wieder entsorgt (sofern das Service nicht mehr gebraucht wird). Beim Instanziieren einer Klasse werden alle im Konstruktor erwarteten Dependencies bereitgestellt, bzw. selbst instanziiert und danach bereitgestellt. [^4]
Hier ein Beispiel aus der Dokumentation von Microsoft: [^4] Hier ein Beispiel aus der Dokumentation von Microsoft: [^4]
```c# ```c#
HostApplicationBuilder builder = Host.CreateApplicationBuilder(args); HostApplicationBuilder builder = Host.CreateApplicationBuilder(args);
@@ -246,9 +252,10 @@ public sealed class Worker(IMessageWriter messageWriter) : BackgroundService
} }
} }
``` ```
Das ist ein simples Beispiel, welches Teile des DI Frameworks zeigt. Wir haben einen Service (Klasse Worker), ein Dependency (Klasse MessageWriter) und eine Abstraktionsebene, von dem Dependency (Interface IMessageWriter). Das ist ein simples Beispiel, welches Teile des DI Frameworks zeigt. Wir haben einen Service (Klasse Worker), ein Dependency (Klasse MessageWriter) und eine Abstraktionsebene, von dem Dependency (Interface IMessageWriter).
Bei Programmstart wird zuerst manuell der `Service-Container` erstellt, dannach alle Module registriert (entweder als HostedService, oder als Modul mit einer spezifischen Lifetime (Scoped, Transient, Singleton)). Bei Programmstart wird zuerst manuell der `Service-Container` erstellt, danach alle Module registriert (entweder als HostedService, oder als Modul mit einer spezifischen Lifetime (Scoped, Transient, Singleton)).
Mit dem Aufruf von `builder.Build()` wird intern ein Dependency Graph erstellt und mit `host.Run()` wird versucht die Klasse Worker zu instanziieren und zu starten. Nachdem Worker ein Dependency auf IMessageWriter hat, wird über den zuvor erstellten Dependency-Graph die Implementierung von IMessageWriter gesucht. Jetzt wird MessageWriter instanziiert und dem Konstruktor von Worker übergeben, damit seine Dependencies befriedigt werden. Mit dem Aufruf von `builder.Build()` wird intern ein Dependency Graph erstellt und mit `host.Run()` wird versucht die Klasse Worker zu instanziieren und zu starten. Nachdem Worker ein Dependency auf IMessageWriter hat, wird über den zuvor erstellten Dependency-Graph die Implementierung von IMessageWriter gesucht. Jetzt wird MessageWriter instanziiert und dem Konstruktor von Worker übergeben, damit seine Dependencies befriedigt werden.
@@ -264,14 +271,6 @@ architecture-beta
ib:R <-- L:b ib:R <-- L:b
``` ```
[^1]: https://learn.microsoft.com/en-us/dotnet/architecture/modern-web-apps-azure/architectural-principles#dependency-inversion
[^2]: https://blog.logrocket.com/dependency-inversion-principle/
[^3]: https://www.oodesign.com/dependency-inversion-principle
[^4]: https://learn.microsoft.com/en-us/dotnet/core/extensions/dependency-injection/overview
### 3.6 Continuous Integration ### 3.6 Continuous Integration
Gitea, das Versionskontrollsystem dieser Diplomarbeit, hat einen Continuous-Integration-System eingebaut. Im Kern ist es baugleich zu den GitHub-Pipelines. Man kann im `.gitea/workflow` Ordner `.yml` Dateien ablegen, welche dann das Verhalten der Workflows definieren. Gitea, das Versionskontrollsystem dieser Diplomarbeit, hat einen Continuous-Integration-System eingebaut. Im Kern ist es baugleich zu den GitHub-Pipelines. Man kann im `.gitea/workflow` Ordner `.yml` Dateien ablegen, welche dann das Verhalten der Workflows definieren.
@@ -297,8 +296,11 @@ Anwendungen von Gitea Actions bei dieser Diplomarbeit:
TODO TODO
## 4 Projektmanagement & Tools ## 4 Projektmanagement & Tools
### 4.1 Scrum ### 4.1 Scrum
### 4.2 YouTrack ### 4.2 YouTrack
### 4.3 Git ### 4.3 Git
Git fungierte im Rahmen dieser Diplomarbeit als zentrales Werkzeug zur Versionskontrolle und Koordination sämtlicher Entwicklungsschritte. Die wichtigste Komponente stellt dabei der Commit dar, welcher als eindeutiger Snapshot des Projektzustands dient und über eine spezifische Commit-SHA (Secure Hash Algorithm) referenziert werden kann. Um eine lückenlose Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, wurde für jeden abgeschlossenen Arbeitsschritt ein eigener Commit erstellt. Git fungierte im Rahmen dieser Diplomarbeit als zentrales Werkzeug zur Versionskontrolle und Koordination sämtlicher Entwicklungsschritte. Die wichtigste Komponente stellt dabei der Commit dar, welcher als eindeutiger Snapshot des Projektzustands dient und über eine spezifische Commit-SHA (Secure Hash Algorithm) referenziert werden kann. Um eine lückenlose Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, wurde für jeden abgeschlossenen Arbeitsschritt ein eigener Commit erstellt.
@@ -306,6 +308,7 @@ Git fungierte im Rahmen dieser Diplomarbeit als zentrales Werkzeug zur Versionsk
Im Gegensatz zu zentralisierten Systemen wie SVN, welches wir im Unterricht beigebracht bekommen haben, speichert Git die vollständige Historie eines Projekts lokal auf dem Rechner jedes Beteiligten. Dies ermöglicht nicht nur ein Offline-Arbeiten, sondern bietet auch eine hohe Ausfallsicherheit. Im Gegensatz zu zentralisierten Systemen wie SVN, welches wir im Unterricht beigebracht bekommen haben, speichert Git die vollständige Historie eines Projekts lokal auf dem Rechner jedes Beteiligten. Dies ermöglicht nicht nur ein Offline-Arbeiten, sondern bietet auch eine hohe Ausfallsicherheit.
Der Workflow in Git basiert auf drei Hauptbereichen: Der Workflow in Git basiert auf drei Hauptbereichen:
1. Working Directory: Der aktuelle Zustand der Dateien auf der Festplatte. 1. Working Directory: Der aktuelle Zustand der Dateien auf der Festplatte.
2. Staging Area (Index): Eine Zwischenebene, in der Änderungen für den nächsten Snapshot vorgemerkt werden. 2. Staging Area (Index): Eine Zwischenebene, in der Änderungen für den nächsten Snapshot vorgemerkt werden.
3. Repository (HEAD): Der dauerhafte Speicher der versionierten Stände (Commits). 3. Repository (HEAD): Der dauerhafte Speicher der versionierten Stände (Commits).
@@ -318,7 +321,7 @@ Für die Sicherung und Zusammenarbeit wurde im Rahmen dieser Arbeit Remote-Repos
### 4.4 Gitea ### 4.4 Gitea
Als schlanke und selbst gehostete Open-Source-Alternative zu Plattformen wie GitHub oder GitLab wurde für die Verwaltung der Repositories Gitea eingesetzt. Hauptgrund für die Benutzung von Gitea war meine bereits aufgesetzte Instanz, welche schon mehrere Jahre in verwendung war und mit der es im Team auch schon Erfahrungen gab. Gitea bietet neben der reinen Git-Verwaltung essenzielle Werkzeuge für den Software-Lebenszyklus, wie ein integriertes Issue-Tracking, Code-Reviews über Pull-Requests sowie eine Benutzerverwaltung, und unterstützt somit die strukturierte Umsetzung der Diplomarbeit im Team.[^12] Als schlanke und selbst gehostete Open-Source-Alternative zu Plattformen wie GitHub oder GitLab wurde für die Verwaltung der Repositories Gitea eingesetzt. Hauptgrund für die Benutzung von Gitea war meine bereits aufgesetzte Instanz, welche schon mehrere Jahre in Verwendung war und mit der es im Team auch schon Erfahrungen gab. Gitea bietet neben der reinen Git-Verwaltung essenzielle Werkzeuge für den Software-Lebenszyklus, wie ein integriertes Issue-Tracking, Code-Reviews über Pull-Requests sowie eine Benutzerverwaltung, und unterstützt somit die strukturierte Umsetzung der Diplomarbeit im Team.[^12]
#### 4.4.1 Repositories #### 4.4.1 Repositories
@@ -344,13 +347,6 @@ Gitea Actions wurden eingesetzt, um CI/CD-Pipelines (Continuous Integration / Co
Gitea fungierte zusätzlich als Register für Pakete und Container-Images. Selbst erstellte Artefakte, wie das Debian Paket für die Bereitstellung der Anwendung, wurden direkt in der Gitea-Instanz versioniert gespeichert. Dadurch waren alle notwendigen Komponenten für das Deployment an einem zentralen Ort verfügbar und abrufbar. Gitea selbst unterstützt verschiedenste Pakettypen. Darunter fallen unteranderem NuGet- und Debianpakete. Für beide haben wir in dieser Arbeit verwendung gefunden. [^12][^16] Gitea fungierte zusätzlich als Register für Pakete und Container-Images. Selbst erstellte Artefakte, wie das Debian Paket für die Bereitstellung der Anwendung, wurden direkt in der Gitea-Instanz versioniert gespeichert. Dadurch waren alle notwendigen Komponenten für das Deployment an einem zentralen Ort verfügbar und abrufbar. Gitea selbst unterstützt verschiedenste Pakettypen. Darunter fallen unteranderem NuGet- und Debianpakete. Für beide haben wir in dieser Arbeit verwendung gefunden. [^12][^16]
[^12]: https://docs.gitea.com/
[^13]: https://docs.gitea.com/installation/comparison#issue-tracker
[^14]: https://docs.gitea.com/usage/pull-request
[^15]: https://docs.gitea.com/usage/actions/overview
[^16]: https://docs.gitea.com/usage/packages/overview
### 4.5 Kommunikation ### 4.5 Kommunikation
## 5 Module ## 5 Module
@@ -367,28 +363,27 @@ Integration von Brevo
Für den tatsächlichen Versand der E-Mails nutzen wir den Cloud-Dienst Brevo. Dieser bietet eine zuverlässige Zustellung (hohe Reputation der Mailserver), stellt uns jedoch in der kostenlosen Variante vor eine Herausforderung: nur 300 E-Mails pro Tag. Für den tatsächlichen Versand der E-Mails nutzen wir den Cloud-Dienst Brevo. Dieser bietet eine zuverlässige Zustellung (hohe Reputation der Mailserver), stellt uns jedoch in der kostenlosen Variante vor eine Herausforderung: nur 300 E-Mails pro Tag.
`Batch-Processing`: Mails werden nicht sofort ("Fire and Forget") versendet, sondern in eine Versandwarteschlange geschrieben. Nachdem schon die Notifications Infrastruktur, welche sich auch um den Mail versand kümmert, ins Framework eingebaut worden ist, nutzen wir diese geleich und `schedulen` unsere E-Mails. Immer 100 Mails alle 24 Stunden bis alle Ziele die Mails erhalten haben. Das Limit von 100 / Tag ist konservativ sehr niedrig angesetzt, damit funktionen wie Passwort Reset Mails nicht (leicht) dadurch beeinflusst werden können. `Batch-Processing`: Mails werden nicht sofort ("Fire and Forget") versendet, sondern in eine Versandwarteschlange geschrieben. Nachdem schon die Notifications Infrastruktur, welche sich auch um den Mail versand kümmert, ins Framework eingebaut worden ist, wird diese gleich zum `schedulen` unserer E-Mails genutzt. Immer 100 Mails alle 24 Stunden bis alle Ziele die Mails erhalten haben. Das Limit von 100 / Tag ist konservativ sehr niedrig angesetzt, damit funktionen wie Passwort Reset Mails nicht (leicht) dadurch beeinflusst werden können.
#### 5.1.2 Token Lifetime #### 5.1.2 Token Lifetime
Das Token Lifetime Modul wurde geschrieben, um die Token-Lebenszeit konfigurierbar zu machen. Notwendig war das, um die Passwort Reset Links im initialen Mail versand länger gultig sein zu lassen. Durch das `Batch Processing` war es Möglich, dass eine Mail erst Tage nach erstellen des Links hinaus geschickt wird und bei einer Standard Ablaufdauer von 2 Tagen sind machne Links schon ungültig, bis sie den Mail Server erreichen. Ziel war es, die Änderung der Lebenszeit für Administratoren im User Interface im Admin Bereich möglich zu machen. Das Token Lifetime Modul wurde geschrieben, um die Token-Lebenszeit konfigurierbar zu machen. Notwendig war das, um die Passwort Reset Links im initialen Mail versand länger gultig sein zu lassen. Durch das `Batch Processing` war es möglich, dass eine Mail erst Tage nach erstellen des Links hinaus geschickt wird und bei einer Standard Ablaufdauer von 2 Tagen sind mache Links schon ungültig, bis sie den Mail Server erreichen. Ziel war es, die Änderung der Lebenszeit für Administratoren im User Interface im Admin Bereich möglich zu machen.
Technisch bedeutet das, dass die standardmäßig vorkonfigurierten `DataProtectionTokenProviderOptions` explizit konfiguriert werden müssen. [^10] Der ASP.NET Core `UserManager`, welcher das generieren der Tokens übernimmt, verwendet einen `DataProtectorTokenProvider` und dieser wiederum kann mithilfe der `DataProtectionTokenProviderOptions` konfiguriert werden. Technisch bedeutet das, dass die standardmäßig vorkonfigurierten `DataProtectionTokenProviderOptions` explizit konfiguriert werden müssen. [^10] Der ASP.NET Core `UserManager`, welcher das generieren der Tokens übernimmt, verwendet einen `DataProtectorTokenProvider` und dieser wiederum kann mithilfe der `DataProtectionTokenProviderOptions` konfiguriert werden.
Es gibt 2 Möglichkeiten, wie man dieses Problem Lösen kann: Es gibt 2 Möglichkeiten, wie man dieses Problem Lösen kann:
- `der Workaround`: Ein eigenes Modul, welches in seiner `Server/Startup.cs` die benötigten Werte korrekt setzt. Das hat den Vorteil, dass wir keine Änderungen im CMS selbst haben, sondern nur unsere eigene Erweiterung dafür schreiben. Andererseits könnte durch die undeterminischte Ladereihenfolge eine `race-condition` auftreten. [^11] Darüberhinaus haben wir keinen gleichzeitigen Zugriff auf appsettings.json und den IServiceProvider in dem wir die Konfiguration setzen müssen. => Nachdem wir in der Konfigurationsphase auch noch keinen Datenbankzugriff haben, können wir die Werte nicht aus der DB Laden, sondern müssen auf eine Text Datei zurückgreifen.
- `die saubere Lösung`: Eine Änderung im Kern von Oqtane. Also implementieren wir in unserem Fork von Oqtane die Konfigurationslogik für die Tokenlifetime. Hier könnte die Konfigurationslogik direkt in `OqtaneServiceCollectionExtensions.cs` hinzufügen, hier werden auch alle anderen Oqtane Spezifischen Configurationen gesetzt. Das hat den Vorteil, dass der Code aufgeräumter und sauberer ist und die `race-condition` verhindert werden kann. [^11] Der initiale Grund dagegen ist, dass wir ein weiteres Git Repository zum warten haben (den Fork vom Oqtane.Framework), welches jetzt nicht mehr mit Upstream Commit-gleich ist. - `der Workaround`: Ein eigenes Modul, welches in seiner `Server/Startup.cs` die benötigten Werte korrekt setzt. Das hat den Vorteil, dass wir keine Änderungen im CMS selbst haben, sondern nur unsere eigene Erweiterung dafür schreiben. Andererseits könnte durch die undeterministische Ladereihenfolge eine `race-condition` auftreten. [^11] Darüberhinaus ist der gleichzeitigen Zugriff auf appsettings.json und dem IServiceProvider in dem die Konfiguration gesetzt muss. => Nachdem in der Konfigurationsphase auch noch keinen Datenbankzugriff haben, können die Werte nicht aus der DB geladen werden, sondern müssen auf eine Text Datei zurückgreifen.
- `die saubere Lösung`: Eine Änderung im Kern von Oqtane. Also wird in unserem Fork von Oqtane die Konfigurationslogik für die Tokenlifetime implementiert. In diesem Fall könnte die Konfigurationslogik direkt in `OqtaneServiceCollectionExtensions.cs` hinzugefügt werden, da hier auch alle anderen Oqtane Spezifischen Konfigurationen gesetzt werden. Das hat den Vorteil, dass der Code aufgeräumter und sauberer ist und die `race-condition` verhindert werden kann. [^11] Der initiale Grund dagegen ist, dass wir ein weiteres Git Repository zum warten haben (den Fork vom Oqtane.Framework), welches jetzt nicht mehr mit Upstream Commit-gleich ist.
`Der Workaround` ist die Möglichkeit für die wir uns entschieden haben, allerdings ist das nicht die schönste Lösung. Eine eventuell nachfolgende Diplomarbeit kann an dieser Stelle ansetzen und `die saubere Lösung` implementieren. `Der Workaround` ist die Möglichkeit für die wir uns entschieden haben, allerdings ist das nicht die schönste Lösung. Eine eventuell nachfolgende Diplomarbeit kann an dieser Stelle ansetzen und `die saubere Lösung` implementieren.
[^10]: https://andrewlock.net/implementing-custom-token-providers-for-passwordless-authentication-in-asp-net-core-identity/#changing-the-default-token-lifetime
[^11]: https://www.cs.umd.edu/projects/syschat/raceConditions.pdf
#### 5.1.3 Reporting System #### 5.1.3 Reporting System
Eine weitere Anforderung der Diplomarbeit war es Einträge in Modulen wie der `Hall of Fame`, dem `Schwarzen Brett` und dem Premium Bereich (`Engineer Applications`) melden zu können. Am Anfang war es wichtig, dass jeder schnell vorrankommt, allerdings haben wir die Kommunikation Teamintern ein wenig verschlafen und dadurch ein paar Funktionen doppelt geschrieben. Dadurch kam es zu inkonsistenzen in der Verwendung der unterschiedlichen Reporting Systeme. Deswegen haben wir uns am Ende für eine globales Reporting System entschieden. Eine weitere Anforderung der Diplomarbeit war es Einträge in Modulen wie der `Hall of Fame`, dem `Schwarzen Brett` und dem Premium Bereich (`Engineer Applications`) melden zu können. Am Anfang war es wichtig, dass jeder schnell vorrankommt, allerdings haben wir die Kommunikation Teamintern ein wenig verschlafen und dadurch ein paar Funktionen doppelt geschrieben. Dadurch kam es zu inkonsistenzen in der Verwendung der unterschiedlichen Reporting Systeme. Deswegen haben wir uns am Ende für eine globales Reporting System entschieden.
Angestrebt wurde folgender Ablauf für das Melden eines Eintrags: Angestrebt wurde folgender Ablauf für das Melden eines Eintrags:
```mermaid ```mermaid
sequenceDiagram sequenceDiagram
participant Module participant Module
@@ -409,9 +404,9 @@ sequenceDiagram
Im oben dargestellten Ablaufdiagram werden das ReportingComponent und der ReportingHandler vom Reporting System über Dependency Injection bereitgestellt, nicht vom Modul selbst. Dadurch erreichen wir eine bessere Trennung der Zuständigkeiten und halten das S in SOLID ein: `Single responsibility`. Die Module sind jetzt nicht mehr für das Reporting selber verantwortlich, sondern müssen nur das Reportings System einbinden. Im oben dargestellten Ablaufdiagram werden das ReportingComponent und der ReportingHandler vom Reporting System über Dependency Injection bereitgestellt, nicht vom Modul selbst. Dadurch erreichen wir eine bessere Trennung der Zuständigkeiten und halten das S in SOLID ein: `Single responsibility`. Die Module sind jetzt nicht mehr für das Reporting selber verantwortlich, sondern müssen nur das Reportings System einbinden.
Damit DI funktioniert muss für den DI Consumer (`also das Modul, welches das Reporting System einbinden möchte`) das Interface zur Kompilierzeit zur Verfügung stehen. Um das zu erreichen haben wir eine neue Klassenbibliothek erstellt: Sie heißt Interfaces wird per Gitea Actions automatisch in ein Nuget Paket gebaut und in der `Gitea Actions Nuget Registry` veröffentlicht. Dieses Nuget Paket wird dann in jedem notwendigen Modul als dependency hinzugefügt und damit kann man Modulübergreifend auf die Services und das IReporting Component zugreifen. Damit DI funktioniert muss für den DI Consumer (`also das Modul, welches das Reporting System einbinden möchte`) das Interface zur Kompilierzeit zur Verfügung stehen. Um das zu erreichen habe ich eine neue Klassenbibliothek erstellt: Sie heißt Interfaces wird per Gitea Actions automatisch in ein Nuget Paket gebaut und in der `Gitea Actions Nuget Registry` veröffentlicht. Dieses Nuget Paket wird dann in jedem notwendigen Modul als dependency hinzugefügt und damit kann man Modulübergreifend auf die Services und das IReporting Component zugreifen.
Die Implementierung des IReportingComponents stellt nur eine Property (`ReportType`, welche den TypeName der Razor Komponente zurückliefert, damit Dynamic Component sie laden kann) und eine Methode (`ConstructParameterList`, welche das Parameter Dictionary erstellt. Nur zwecks Typensicherheit eingefügt) bereit. Mit dem Dynamic Component von Razor ist es möglich, per C# Code unterschiedliche Komponenten zu rendern und damit auch die per DI injezierte Klasse. Die Implementierung des IReportingComponents stellt nur eine Property (`ReportType`, welche den TypeName der Razor Komponente zurückliefert, damit Dynamic Component sie laden kann) und eine Methode (`ConstructParameterList`, welche das Parameter Dictionary erstellt. Nur zwecks Typensicherheit eingefügt) bereit. Mit dem Dynamic Component von Razor ist es möglich, per C# Code unterschiedliche Komponenten zu rendern und damit auch die per DI injizierte Klasse.
```razor ```razor
@inject IReportUI ReportingComponent @inject IReportUI ReportingComponent
@@ -470,8 +465,8 @@ Um die Mitglieder regelmäßig über neue Inhalte zu informieren, wurde ein auto
- Versand: Die generierten Notifications werden in die Warteschlange der Notification-Infrastruktur eingereiht und sukzessive versendet. - Versand: Die generierten Notifications werden in die Warteschlange der Notification-Infrastruktur eingereiht und sukzessive versendet.
Integration des Reporting-Systems Integration des Reporting-Systems
#### 5.3.3 Reporting System #### 5.3.3 Reporting System
Ein wichtiges Merkmal des Schwarzen Bretts zur Sicherstellung der Inhaltsqualität ist die Anbindung an das globale Reporting-System (siehe 5.4). In der Detailansicht wird über Dependency Injection die IReportUI-Komponente eingebunden. Mithilfe der DynamicComponent von Blazor wird die Melde-Funktion nahtlos in die Oberfläche des Moduls integriert. Dadurch können unangemessene Inhalte direkt von Benutzern gemeldet werden. Ein wichtiges Merkmal des Schwarzen Bretts zur Sicherstellung der Inhaltsqualität ist die Anbindung an das globale Reporting-System (siehe 5.4). In der Detailansicht wird über Dependency Injection die IReportUI-Komponente eingebunden. Mithilfe der DynamicComponent von Blazor wird die Melde-Funktion nahtlos in die Oberfläche des Moduls integriert. Dadurch können unangemessene Inhalte direkt von Benutzern gemeldet werden.
#### 5.3.4 Technischer Hintergrund #### 5.3.4 Technischer Hintergrund
@@ -486,13 +481,14 @@ Ein Learning, welches doch relativ schnell aufkam ist im Bereich der IT eigentli
### 6.2 Teamleitung (Motivation / Downsizing) ### 6.2 Teamleitung (Motivation / Downsizing)
Nachdem ich mich von Anfang an volkommen in das Deploymentproblem von Oqtane gestürzt habe, habe ich meine Rolle als Teamleitung etwas schleifen lassen. Dadurch fehlte bei einigen Teammitgliedern initial die Identifikation mit dem Projekt und in weitererfolge auch die Motivation an diesem Projekt mitzuarbeiten. Nachdem im Verlauf des Frühlings und über den Sommer von der hälfte des Teams trotz Besprechungen und Mahnungen keine Beiträge zu dem Projekt kamen, haben Hr. Prof. Gürth und ich uns dazu entschieden uns von 2 Personen vor unterschreiben des Projektantrages zu trennen. Grund dazu war die Angst, die mangelnde Motivation zieht das restliche Team mit hinunter. Wir wollten uns trotz des Downsizings nicht an Funktionalitäten sparen und haben uns für das nächste halbe bis dreiviertel Jahr einen ziemlich strikten Zeiplan vorgenommen. Nachdem ich mich von Anfang an volkommen in das Deploymentproblem von Oqtane gestürzt habe, habe ich meine Rolle als Teamleitung etwas schleifen lassen. Dadurch fehlte bei einigen Teammitgliedern initial die Identifikation mit dem Projekt und in weitererfolge auch die Motivation an diesem Projekt mitzuarbeiten. Nachdem im Verlauf des Frühlings und über den Sommer von der hälfte des Teams trotz Besprechungen und Mahnungen keine Beiträge zu dem Projekt kamen, haben Hr. Prof. Gürth und ich uns dazu entschieden uns von 2 Personen vor unterschreiben des Projektantrages zu trennen. Grund dazu war die Angst, die mangelnde Motivation zieht das restliche Team mit hinunter. Wir wollten uns trotz des Downsizings nicht an Funktionalitäten sparen und haben uns für das nächste halbe bis dreiviertel Jahr einen ziemlich strikten Zeitplan vorgenommen.
### 6.3 Arbeitszeiteinschätzung (Zeitverzug) ### 6.3 Arbeitszeiteinschätzung (Zeitverzug)
Ein wesentliches Learning aus dem Projektverlauf war die Diskrepanz zwischen der initialen Planung und dem tatsächlichen Aufwand. Ursprünglich wurde der Zeitaufwand für das Aufsetzen der Infrastruktur und die Einarbeitung in das Oqtane-Framework auf etwa drei Wochen geschätzt. In der Realität nahm dieser Prozess jedoch mehrere Monate in Anspruch. Ein wesentliches Learning aus dem Projektverlauf war die Diskrepanz zwischen der initialen Planung und dem tatsächlichen Aufwand. Ursprünglich wurde der Zeitaufwand für das Aufsetzen der Infrastruktur und die Einarbeitung in das Oqtane-Framework auf etwa drei Wochen geschätzt. In der Realität nahm dieser Prozess jedoch mehrere Monate in Anspruch.
Es gibt mehrere Gründe dafür: Es gibt mehrere Gründe dafür:
- `Fehlende oder nur schlechte Dokumentation von Oqtane`: Einige Probleme im Deployment wurden in langer und mühseliger Arbeit auseinander gebrochen und in weitere immer kleinere Probleme unterteilt. Dadurch, dass wir alle keine Erfahrung mit der Entwicklung und dem Deployment von ASP.NET Code Anwendungen hatten und die Dokumentation doch schlecht war, blieb uns manchmal nichts anderes übrig als mit WireShark den Netzwerktraffic mit zu schneiden und nebenbei im Git Repository die geloggten Zeilen Code zu finden und so das Framework von innen heraus kennen zu lernen. Dadurch hatte ich dann nach einer Einarbeitungszeit von 4 Monaten ziemlich jede Stelle im Sourcecode von Oqtane gesehen und finde mich um das schneller zurecht. - `Fehlende oder nur schlechte Dokumentation von Oqtane`: Einige Probleme im Deployment wurden in langer und mühseliger Arbeit auseinander gebrochen und in weitere immer kleinere Probleme unterteilt. Dadurch, dass wir alle keine Erfahrung mit der Entwicklung und dem Deployment von ASP.NET Code Anwendungen hatten und die Dokumentation doch schlecht war, blieb uns manchmal nichts anderes übrig als mit WireShark den Netzwerktraffic mit zu schneiden und nebenbei im Git Repository die geloggten Zeilen Code zu finden und so das Framework von innen heraus kennen zu lernen. Dadurch hatte ich dann nach einer Einarbeitungszeit von 4 Monaten ziemlich jede Stelle im Sourcecode von Oqtane gesehen und finde mich um das schneller zurecht.
- `Team-Konsolidierung`: Durch das notwendige Downsizing des Teams mussten Aufgaben neu verteilt werden, was die individuelle Arbeitslast erhöhte und die Konzentration auf die Kernentwicklung zeitweise verzögert hat. - `Team-Konsolidierung`: Durch das notwendige Downsizing des Teams mussten Aufgaben neu verteilt werden, was die individuelle Arbeitslast erhöhte und die Konzentration auf die Kernentwicklung zeitweise verzögert hat.
- `Abhängigkeit von der Infrastruktur`: Dadurch, dass wir bis in den Oktober / November hinein nicht wussten, ob wir weiter bei Oqtane bleiben können, haben die anderen Teammitglieder nicht mit der sinnvollen Entwicklung ihrer Module starten können. Zitat: "Und was wenn wir am Ende doch noch das CMS umstellen müssen?" => Auch wenn der Auftrag war, mit der Modulentwicklung zu starten war die Motivation meiner Teammitglieder nicht so hoch. Selbst wenn sie nicht direkt von der Infrastruktur mit der Ausführung ihrer Aufgaben abhängig waren, motiviert waren sie wegen der Umstände auch nicht. - `Abhängigkeit von der Infrastruktur`: Dadurch, dass wir bis in den Oktober / November hinein nicht wussten, ob wir weiter bei Oqtane bleiben können, haben die anderen Teammitglieder nicht mit der sinnvollen Entwicklung ihrer Module starten können. Zitat: "Und was wenn wir am Ende doch noch das CMS umstellen müssen?" => Auch wenn der Auftrag war, mit der Modulentwicklung zu starten war die Motivation meiner Teammitglieder nicht so hoch. Selbst wenn sie nicht direkt von der Infrastruktur mit der Ausführung ihrer Aufgaben abhängig waren, motiviert waren sie wegen der Umstände auch nicht.
@@ -500,15 +496,13 @@ Es gibt mehrere Gründe dafür:
Reaktion auf den Verzug: Reaktion auf den Verzug:
Um das Projektziel dennoch zu erreichen, wurde der Zeitplan im Herbst 2025 massiv gestrafft. Durch die Umstellung auf einen strikteren 14-tägigen Sprint-Rhythmus und die Priorisierung von Core-Funktionalitäten (MVP-Ansatz) konnte der Rückstand teilweise aufgeholt werden. Um das Projektziel dennoch zu erreichen, wurde der Zeitplan im Herbst 2025 massiv gestrafft. Durch die Umstellung auf einen strikteren 14-tägigen Sprint-Rhythmus und die Priorisierung von Core-Funktionalitäten (MVP-Ansatz) konnte der Rückstand teilweise aufgeholt werden.
> Fazit: Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei "Nischen-Frameworks" wie Oqtane ein deutlich höherer Puffer für die Einarbeitungs- und Infrastrukturphase (Faktor 2 bis 3 der ursprünglichen Schätzung) eingeplant werden muss. > Fazit: Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei "Nischen-Frameworks" wie Oqtane ein deutlich höherer Puffer für die Einarbeitungs- und Infrastrukturphase (Faktor 2 bis 3 der ursprünglichen Schätzung) eingeplant werden muss.
`90% fertig, oder fertig?`: Es gibt einige "Regeln", wie: das `Paretoprinzip`, `Hofstadters Law` und die `90-90 Regel`. Letztere wurde im Jahr 1985 von Jon Bentley in einer Kolumne "Programming pearls" veröffentlicht. Ausgeschrieben lautet sie: `90% fertig, oder fertig?`: Es gibt einige "Regeln", wie: das `Paretoprinzip`, `Hofstadters Law` und die `90-90 Regel`. Letztere wurde im Jahr 1985 von Jon Bentley in einer Kolumne "Programming pearls" veröffentlicht. Ausgeschrieben lautet sie:
> [Rule of Credibility] The first 90 percent of the code accounts for the first 90 percent of the development time. The remaining 10 percent of the code accounts for the other 90 percent of the development time.
(Jon Bentley. 1985. Programmimg pearls. Commun. ACM 28, 9 (Sept. 1985), 896901. https://doi.org/10.1145/4284.315122) [^8]
Diese Diplomarbeit liefert weitere Evidenz, dass diese Faustregel stimmt.
[^8]: https://dl.acm.org/doi/10.1145/4284.315122 > [Rule of Credibility] The first 90 percent of the code accounts for the first 90 percent of the development time. The remaining 10 percent of the code accounts for the other 90 percent of the development time.
> (Jon Bentley. 1985. Programmimg pearls. Commun. ACM 28, 9 (Sept. 1985), 896901. https://doi.org/10.1145/4284.315122) [^8]
> Diese Diplomarbeit liefert weitere Evidenz, dass diese Faustregel stimmt.
### 6.4 Sprints und Meetings (in Zukunft ja asynchron) ### 6.4 Sprints und Meetings (in Zukunft ja asynchron)
@@ -519,6 +513,41 @@ Ein zentrales Problem in unserer ursprünglichen Arbeitsweise war die Kopplung v
- Ineffizienz: Lange Präsenz-Meetings blockierten wertvolle Entwicklungszeit, ohne die technische Qualität zu steigern. - Ineffizienz: Lange Präsenz-Meetings blockierten wertvolle Entwicklungszeit, ohne die technische Qualität zu steigern.
Lösungsansatz: Meetings und Besprechungen asynchron zueinander setzen. Lösungsansatz: Meetings und Besprechungen asynchron zueinander setzen.
- Asynchrone Daily-Updates: Statusberichte erfolgen schriftlich (z. B. in Gitea Issues oder YouTrack), nicht mehr in stundenlangen Call-Marathons. Das nimmt den zeitlichen Druck vom einzelnen Entwickler. Oder zumindest in kurzen Commitnachrichten, welche am Ende des Tages automatisch an alle Teammitglieder zum überblick gesendet werden (eventuell mit @username tagging, um eine Person nochmal genau anzusprechen) - Asynchrone Daily-Updates: Statusberichte erfolgen schriftlich (z. B. in Gitea Issues oder YouTrack), nicht mehr in stundenlangen Call-Marathons. Das nimmt den zeitlichen Druck vom einzelnen Entwickler. Oder zumindest in kurzen Commitnachrichten, welche am Ende des Tages automatisch an alle Teammitglieder zum überblick gesendet werden (eventuell mit @username tagging, um eine Person nochmal genau anzusprechen)
- Review-First-Policy: Ein Feature gilt erst dann als „fertig“, wenn es einen asynchronen Code-Review-Prozess durchlaufen hat. Das Meeting dient nur noch der Klärung von Blockern, nicht der Präsentation von Code. Das war eigentlich schon von Anfang an in unserer `Definition of Done` festgelegt worden. - Review-First-Policy: Ein Feature gilt erst dann als „fertig“, wenn es einen asynchronen Code-Review-Prozess durchlaufen hat. Das Meeting dient nur noch der Klärung von Blockern, nicht der Präsentation von Code. Das war eigentlich schon von Anfang an in unserer `Definition of Done` festgelegt worden.
- Entkoppelung von Meeting und Deadline: Meetings sollten der Synchronisation dienen, während die Abgabe von Arbeitspaketen kontinuierlich (Continuous Integration) erfolgen muss, um Lastspitzen (in der [Gitea Actions](#Continuous Integration) Pipeline) am Tag der Besprechung zu vermeiden. - Entkoppelung von Meeting und Deadline: Meetings sollten der Synchronisation dienen, während die Abgabe von Arbeitspaketen kontinuierlich (Continuous Integration) erfolgen muss, um Lastspitzen (in der [Gitea Actions](#Continuous Integration) Pipeline) am Tag der Besprechung zu vermeiden.
# Quellen
[^1]: https://learn.microsoft.com/en-us/dotnet/architecture/modern-web-apps-azure/architectural-principles#dependency-inversion
[^2]: https://blog.logrocket.com/dependency-inversion-principle/
[^3]: https://www.oodesign.com/dependency-inversion-principle
[^4]: https://learn.microsoft.com/en-us/dotnet/core/extensions/dependency-injection/overview
[^5]: https://www.oqtane.org/#about
[^6]: https://docs.oqtane.org/dev/extensions/index.html
[^7]: https://en.wikipedia.org/wiki/Blazor
[^8]: https://dl.acm.org/doi/10.1145/4284.315122
[^9]: https://martinfowler.com/articles/injection.html
[^10]: https://andrewlock.net/implementing-custom-token-providers-for-passwordless-authentication-in-asp-net-core-identity/#changing-the-default-token-lifetime
[^11]: https://www.cs.umd.edu/projects/syschat/raceConditions.pdf
[^12]: https://docs.gitea.com/
[^13]: https://docs.gitea.com/installation/comparison#issue-tracker
[^14]: https://docs.gitea.com/usage/pull-request
[^15]: https://docs.gitea.com/usage/actions/overview
[^16]: https://docs.gitea.com/usage/packages/overview